Unperfekt schön – über die Kunst, Fehler zu umarmen
So bereitest du dich am besten auf ein Frauen-Fotoshooting vor – und warum du dich nicht entmutigen lassen solltest, wenn dir die ersten Bilder nicht gefallen
Ein Fotoshooting kann etwas ganz Besonderes sein – eine kleine Auszeit nur für dich, eine Gelegenheit, dich von deiner schönsten Seite zu zeigen und vielleicht sogar neu zu entdecken. Doch viele Frauen fühlen sich anfangs unsicher oder sind enttäuscht, wenn die ersten Fotos nicht gleich ihren Vorstellungen entsprechen. Das ist ganz normal – und absolut menschlich.
1. Vorbereitung ist die halbe Miete
Überlege dir vor dem Shooting, wie du dich zeigen möchtest: Natürlich? Elegant? Verspielt? Ein Moodboard oder ein paar Beispielbilder auf dem Handy können helfen, deine Vorstellungen zu klären. Wähle Outfits, in denen du dich wohlfühlst – das sieht man auch auf den Bildern! Und vergiss nicht: Ein leichtes Make-up, gut gepflegte Haare und kleine Accessoires können dein Selbstbewusstsein zusätzlich stärken.
2. Komm in Stimmung
Mach dir vor dem Shooting Musik an, tanze ein wenig, atme tief durch. Fotografieren ist keine Prüfung – es ist ein Moment für dich! Wenn du entspannt bist und dich selbst nicht zu ernst nimmst, wirken die Bilder gleich viel natürlicher und lebendiger.
3. Bleib locker – die ersten Fotos sind nur zum Aufwärmen
Es ist ganz normal, dass man sich in den ersten Minuten etwas steif oder unwohl fühlt. Viele der schönsten Bilder entstehen später, wenn man sich an die Kamera gewöhnt hat. Wenn dir die ersten Aufnahmen nicht gefallen – kein Problem. Das heißt nicht, dass du nicht fotogen bist. Im Gegenteil: Oft ist es einfach nur eine Frage des Lichts, des Winkels oder des richtigen Moments.
4. Posieren ist ein Spiel, kein Zwang
Du musst kein Model sein. Wichtig ist nur, dass du dich auf deinen Körper einlässt, kleine Bewegungen ausprobierst und mit dem Fotografen oder der Fotografin kommunizierst. Manchmal hilft es, sich vorzustellen, man würde mit einer Freundin plaudern – dann kommt die Ausstrahlung ganz von allein.
5. Hab Freude – nicht nur am Ergebnis, sondern am Prozess
Fotografie ist eine Kunst, und du bist Teil davon. Sei stolz auf dich, dass du dich getraut hast, vor die Kamera zu treten! Jede Frau hat ihre eigene Schönheit, und jedes Bild erzählt eine kleine Geschichte. Lass dich darauf ein, hab Spaß – und du wirst sehen: Die schönsten Fotos entstehen oft genau dann, wenn du einfach du selbst bist.
DxO 8 Silver
So bereitest du dich perfekt auf ein Frauen-Fotoshooting vor – Tipps für Model & Fotografin
Ein Frauen-Fotoshooting ist viel mehr als nur ein paar hübsche Bilder. Es kann empowernd, heilend und unglaublich bereichernd sein – wenn man es richtig vorbereitet. Hier findest du praktische Tipps für beide Seiten: die Frau vor der Kamera und die Person hinter der Linse.
1. Die richtige Vorbereitung – mit Gefühl und Planung
Für die Frau vor der Kamera (Model):
Überlege dir, welche Stimmung du auf den Bildern zeigen möchtest: Natürlich & locker? Sinnlich & feminin? Elegant & stilvoll?
Erstelle ein Moodboard mit Farben, Outfits und Posen, die dir gefallen. Das hilft, deine Gedanken zu sortieren.
Wähle 2–3 Outfits, die du liebst. Am besten etwas Körperbetontes, aber Bequemes – du sollst dich wohlfühlen!
Achte auf kleine Details: Nägel gepflegt, Lippen leicht betont, Haare ordentlich. Du brauchst kein Profi-Make-up – Frische ist oft viel schöner als Perfektion.
Denk an passende Accessoires: Ohrringe, ein Schal, ein Hut – das gibt Abwechslung und inspiriert zu neuen Posen.
Für die Fotografin / den Fotografen:
Schaffe eine warme Atmosphäre. Stelle Fragen, höre zu, interessiere dich für deine Kundin.
Lass dir vorher Moodboards oder Wünsche schicken – so könnt ihr euch abstimmen.
Bereite Licht & Location so vor, dass du schnell starten kannst – nichts ist unangenehmer als langes Warten oder technisches Chaos.
2. Komm in Stimmung – Emotionen machen das Bild lebendig
Für die Frau vor der Kamera:
Höre vor dem Shooting Musik, die dich glücklich macht. Vielleicht tanzt du sogar vorher ein bisschen?
Ein kurzer Spaziergang, ein kleines Lächeln, tiefes Durchatmen – hilft, den Stress loszulassen.
Nimm dir einen Moment nur für dich. Sag dir: „Ich darf heute strahlen.“
Für die Fotografin:
Spiele vor dem Shooting leise Musik im Hintergrund – das entspannt beide Seiten.
Mache ein paar lockere Probeaufnahmen, in denen es nicht ums Perfekte geht, sondern ums Ankommen.
3. Die ersten Bilder sind nur zum Aufwärmen – bleib geduldig
Für das Model:
Es ist absolut normal, dass die ersten Fotos nicht gleich deine Lieblingsbilder sind. Es dauert ein bisschen, bis du dich frei fühlst.
Lass dich nicht verunsichern – du bist nicht unfotogen! Manchmal braucht es nur etwas Zeit und ein besseres Licht.
Sieh die Kamera nicht als Feind, sondern als Freundin. Vertrau auf den Prozess.
Für die Fotografin:
Sag nicht direkt „Lächeln!“ – führe durch sanfte, ehrliche Gespräche.
Zeig zwischendurch ein gutes Bild auf der Kamera – das gibt Selbstvertrauen.
Arbeite zuerst mit neutralen Posen, dann spielerisch zu ausdrucksstärkeren übergehen.
4. Posieren ist ein kreativer Tanz, kein Zwang
Für das Model:
Fang mit kleinen Bewegungen an: den Kopf leicht neigen, das Gewicht verlagern, mit den Händen spielen.
Stehe nicht einfach „da“. Bewege dich zwischen den Aufnahmen leicht – auch Mimik kann ruhig variieren.
Stell dir vor, du erzählst mit deinem Blick eine Geschichte oder redest mit einer Freundin.
Für die Fotografin:
Gib klare, aber sanfte Anweisungen: „Dreh dich ein bisschen zur Seite… schau über die Schulter… atme ruhig.“
Zeige manchmal selbst die Pose – viele Frauen sind visuell.
Lobe nicht übertrieben, sondern ehrlich: „Oh wow, DAS sieht toll aus, bleib genau so.“
5. Genieße den Prozess – nicht nur das Endergebnis
Für das Model:
Freu dich über die Erfahrung, nicht nur auf „das eine perfekte Bild“.
Lass dich überraschen – oft wirken die emotionalsten Bilder erst auf den zweiten Blick magisch.
Bleib offen, neugierig und spiel mit deiner Ausstrahlung – du bist schön, genau so, wie du bist.
Für die Fotografin:
Lass Raum für Spontanität. Manchmal entstehen die besten Bilder, wenn man aufhört, alles zu planen.
Erzähle Geschichten mit dem Licht, der Bewegung, der Atmosphäre.
Nach dem Shooting: schenke Wertschätzung. Schreib eine kleine Nachricht, wie schön die Zusammenarbeit war – das bleibt im Herzen.
✨ Zusätzliche Tipps & Tricks für beide Seiten:
📸 Für Fotograf*innen:
Nimm einen Spiegel mit zum Shooting – viele Frauen entspannen sich, wenn sie sich kurz vorher nochmal sehen.
Achte auf die Hände – sie erzählen viel, aber können auch „verkrampft“ wirken. Anleitung hilft.
Plane genug Zeit ein – Stress blockiert Kreativität.
💃 Für das Model:
Trink vorher genug Wasser, iss etwas Leichtes (damit du Energie hast).
Nimm ein paar persönliche Dinge mit: ein Lieblingsparfum, ein Lippenstift – das gibt Selbstvertrauen.
Bring deine Persönlichkeit ein – Humor, Charme, Nachdenklichkeit… das macht deine Bilder einzigartig.
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Fotografie bedeutet für mich keine strenge Stilrichtung, sondern ein Spiel der Gefühle. Meine Bilder entstehen spontan, je nach Stimmung, manchmal hell und leicht, manchmal dunkel und voller Atmosphäre. Statt einen perfekt durchgestylten Instagram-Feed zu verfolgen, entscheide ich mich für Authentizität und Abwechslung. In diesem Artikel teile ich meine Gedanken über persönlichen Fotostil, kreative Freiheit und warum es völlig in Ordnung ist, keinen festen Stil zu haben.