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Fotografie · Leben · Gedanken

Hinterdem Objektiv

Litauen → Italien → Jetzt  ·  Canon R5  ·  Hobbyfotografin

Warum wieder ein Blog?

Vor etwa 20 oder sogar 25 Jahren habe ich schon einmal angefangen, einen Blog zu führen – damals noch auf einer anderen Plattform. Ich habe diesen Blog ziemlich lange betrieben, aber in diesem Jahr habe ich mich entschieden, ihn komplett zu löschen. Damals lebte ich in Italien, und der Blog war auf Italienisch. Ich schrieb über nützliche Tipps für Frauen – Gesichtsmasken, Kosmetik und Rezepte, die man selbst zu Hause machen konnte, also alles rund um Haut, Haare und Schönheit.

Mein Blog wurde sogar ein wenig populär, manche Beiträge hatten 10.000 oder 12.000 Aufrufe, obwohl ich nie Kommentare beantwortet oder mit den Lesern diskutiert habe. Ich schrieb einfach kleine Notizen, die ich im Internet fand, und veröffentlichte kurze Texte mit Rezeptideen. Mit der Zeit ging die Reichweite aber zurück, weil ich nie Werbung geschaltet oder Google Analytics genutzt habe. Irgendwann habe ich den Blog sogar vergessen – bis ich mich dieses Jahr entschieden habe, etwas Neues zu starten.

Damals, beim alten Blog, habe ich auch viel am Design gebastelt. Ich nutzte Templates, habe aber den Code selbst verändert – Schriften, Buttons, kleine Details. Mir hat es Spaß gemacht, in den HTML-Code einzutauchen und daran herumzuschrauben. Vielleicht hätte ich damals sogar eine Karriere als Webentwicklerin einschlagen sollen – heute nennt man das ja so. Aber gut, jetzt sind wir in der Gegenwart.

Im Jahr 2025 habe ich also alle alten Blogs gelöscht und neu angefangen. Diesmal schreibe ich unter meinem eigenen Namen, nicht unter einem Pseudonym. Ich habe diesmal meinen Blog auf Squarespace gestartet. Sie bieten sehr schöne Designs an, und ich habe mich für einen Einsteiger-Plan entschieden, weil ich nicht gleich viel investieren will.

Hier möchte ich nun über alles Mögliche schreiben. Natürlich ist Fotografie das Hauptthema – aber mein Blog soll nicht nur davon handeln. Ich möchte auch über Hobbys schreiben – wir fahren Fahrrad, gehen wandern und sind viel draußen unterwegs. Es gibt immer etwas zu erzählen. Vielleicht teile ich auch nützliche Links und Webseiten, die für manche Leser interessant sein könnten.

Den ersten Text habe ich bereits auf Englisch geschrieben – ein bisschen mische ich Englisch und Deutsch. Und wenn jemand den Text übersetzen möchte, kann er das jederzeit tun.

Warum schreibe ich einen Blog? Ganz einfach: weil es mir Spaß macht. Es macht mir Freude, kleine Notizen zu schreiben – für mich selbst, aber vielleicht auch für euch. Früher hat mich das viel Zeit gekostet, heute hilft mir künstliche Intelligenz beim Schreiben. Vor 20 Jahren gab es so etwas nicht. Jetzt geht es schneller, die Texte sind fehlerfrei oder fast fehlerfrei und insgesamt lesbarer.

Ach ja, noch etwas: Ich komme ursprünglich aus Litauen, Deutsch ist nicht meine Muttersprache. Vielleicht merkt man das beim Lesen. Aber das ist nicht schlimm – wichtig ist, dass ich meine Gedanken ausdrücken kann und dass ihr versteht, was ich meine.

Zurück zum Thema Fotografie

Warum mich Fotografie so begeistert, kann ich gar nicht genau erklären. Vielleicht liegt es einfach „im Blut", so wie bei manchen anderen Menschen. Ich selbst würde mich nicht als besonders talentiert bezeichnen – es gibt viele, die das viel besser können. Aber das stört mich nicht. Ich habe für mich akzeptiert: ich bin eine Hobbyfotografin, allerdings mit hochwertiger Ausrüstung.

Schon in den 70er- und 80er-Jahren hatte mein Vater eine sowjetische Zenit-Kamera. Er entwickelte die Fotos damals im Badezimmer, unter rotem Licht, in einer kleinen, abgedunkelten Kammer. An den Leinen hingen die frisch entwickelten Fotos zum Trocknen – für mich war das immer eine kleine Magie. Und irgendwie erinnere ich mich auch noch ein wenig an den Geruch der Chemikalien.

Viele Jahre später sprach ich mit meiner Mutter darüber. Und ich sagte zu ihr: „Es stimmt wohl wirklich, dass bestimmte Dinge über die Gene weitergegeben werden – die Liebe zur Kunst, zum Theater, zum Lesen. Bei mir ist es die Liebe zur Fotografie."

Mein Weg in die Fotografie begann nicht mit den billigsten Kameras, sondern eher im mittleren Segment. Auch wenn man nur Hobbyfotograf ist, braucht man trotzdem eine gute Ausrüstung. Mit echtem Talent kann man auch mit einer einfachen 50-Euro-Kamera großartige Fotos machen. Aber wenn das Talent nicht so stark ausgeprägt ist, ist es besser, gleich mit solider Technik zu starten – so war es auch bei mir. Und das Wichtigste: Mit teurerer Ausrüstung arbeitet man einfach angenehmer – es entsteht so etwas wie Inspiration.

Manche Fotografen pflegen auf Social Media einen klar erkennbaren Look – immer dieselben Filter, dieselbe Bearbeitung. Das ist wohl auch eine Art Talent. Bei mir ist es anders: alles hängt von meiner Stimmung ab. Heute gefällt mir ein bestimmter Grünton, morgen ein anderer. Das Ergebnis ist ein kleiner „bunter Salat" – sowohl bei den Fotos als auch bei meinen Gedanken. Bitte nehmt mir das nicht übel.

Im Moment fotografiere ich mit einer Canon R5 – eine fantastische Kamera! Darüber werde ich sicherlich noch sehr viel schreiben. Im nächsten Teil erzähle ich ein wenig darüber, welche Programme und Tools ich beim Bearbeiten benutze und was mir im kreativen Prozess hilft.

Bis bald!

  • Neue Orte, neue Bilder

    Unterwegs mit der Kamera

    Mich zieht es immer wieder an neue Orte. Kleine Städte, große Städte, Landschaften, Straßen, Licht. Unterwegs entsteht Fotografie ohne Druck – für das eigene Gefühl, für den Moment. Die Kamera ist dabei Begleiterin, nicht Werkzeug. Es geht um Beobachtung, um Atmosphäre, um das leise Sammeln von Eindrücken. Natur und Stadt fließen ineinander, genauso wie Reisen und Fotografie.

  • Stille Motive, dunkles Licht

    Fotografie zu Hause

    Nicht alles entsteht draußen. Zu Hause wird es ruhiger, dunkler, konzentrierter. Mich interessieren Strukturen, Materialien, Schatten, kleine Details. Stillleben, Food, Objekte – fotografiert im eigenen Tempo. Diese Art der Fotografie ist reduziert, fast meditativ. Weniger Szene, mehr Tiefe. Bilder, die nicht laut sind, sondern bleiben.

  • Geschichten jenseits der Kamera

    KI als kreativer Raum

    Manche Bilder lassen sich nicht fotografieren. Orte, Situationen, Ideen, die außerhalb der Realität liegen oder unerreichbar sind. Hier beginnt die Arbeit mit künstlicher Intelligenz. KI wird zum erzählerischen Werkzeug: für visuelles Storytelling, für neue Bildwelten, für Experimente. Nicht als Ersatz der Fotografie, sondern als Erweiterung – dort, wo die Kamera nicht hinkommt.

Keine Dienstleistungen. Nur Fragmente einer Reise zwischen Design, KI und dem echten Leben.